Reise zu den Austral Inseln

Einen entlegenen Archipel entdecken

Mit der neuen Aranoa von Aranui Cruises begeben Sie sich auf eine besondere Reise zu den Austral Inseln – einem noch weitgehend unentdeckten Archipel südlich von Tahiti. Diese Route lädt dazu ein, Inseln zu erleben, die fernab der üblichen Kreuzfahrtpfade liegen, aber voller Schönheit, Kultur und authentischem Südsee-Flair stecken.

Die Aranoa – Komfort auf See

An Bord der Aranoa kombiniert sich Privatsphäre mit Eleganz: 91 edle Kabinen, davon 62 mit eigenem Balkon, für maximal 198 Gäste. Zwei Restaurants, zwei Bars, Spa, Fitnessraum und Whirlpools mit Meerblick runden das Angebot ab. Die intime Atmosphäre macht jede Inseletappe intensiver – statt Massentourismus erleben Sie Individualität.

Geographie – Lage, Gliederung & Besonderheiten

Die Austral Inseln bilden den südlichsten Archipel Französisch‑Polynesiens, südlich der Gesellschaftsinseln gelegen. Geographisch gliedert sich die Gruppe in zwei Gruppen: die Tubuai-Inseln im Nordwesten mit Rimatara, Rurutu, Tubuai, Raivavae und den Ilôts Maria (Hull), und die Bass-Inseln im Südosten mit Rapa (Rapa Iti) und den Bass Rocks (Marotiri). Trotz ihrer weiten Verteilung sind die Australinseln der kleinste der fünf Archipele Frankreich‑Polynesiens – Tubuai ist dabei die Hauptinsel und das geografische Zentrum.

Geologie – Entstehung durch Vulkanismus

Die Inselkette erstreckt sich längs einer Hot‑Spot‑Achse, die durch den aktiven Macdonald-Seamount gespeist wird. Die ältesten Inseln befinden sich im Nordwesten, wie Rimatara, mit einem Alter von etwa 28,6 Millionen Jahren. Jüngere geologische Formationen findet man im Südosten – Marotiri (Bass Rocks) zählt zu den jüngsten, mit einem Alter von rund 3,3 Millionen Jahren. Einige Inseln sind stark erodiert und zerklüftet, andere bestehen aus typischen Atollstrukturen mit ringförmigen Riffen und Zentralinseln. Marotiri selbst besteht lediglich aus schroffen Felsen und besitzt kein schützendes Korallenriff, während Maria einst eine vulkanische Insel war, deren Kern inzwischen unterging und nur Motus verblieben sind.

Vegetation – Kultivierung und ursprüngliche Bestände

Die Flora der Austral Inseln wurde schon früh durch Polynesier beeinflusst. Auf unbewohnten Atollen wie Maria überdauert noch eine relativ ursprüngliche Vegetation. Auf den bewohnten Inseln dominieren Sekundärwälder, wobei die ursprüngliche Küstenvegetation – mit Arten wie Pisonia grandis, Heliotropium arboreum und Pandanus tectorius – in abgelegenen Bereichen erhalten bleibt. In niedrigeren Lagen gedeihen Hibiskus-Dickichte. Die Guave (Psidium guajava), vermutlich von Europäern eingebracht, hat sich stark ausgebreitet. In vielen Zonen wurden große Flächen durch Brandrodung oder Weidewirtschaft geschädigt, sodass offene Graslandschaften mit vereinzelten Bäumen entstanden. In schattigen Spalten hingegen finden sich dichte Farnbestände, während höhere Lagen im Windschatten der Berge zunehmend trockener sind.

Klima – Tropisch mit subtropischen Anteilen

Das Klima auf den Austral Inseln ist überwiegend tropisch/subtropisch-feucht, jedoch kühler als auf nördlicher gelegenen polynesischen Inseln. Da der Archipel nahe oder über dem Wendekreis des Steinbocks liegt, lässt sich ein Übergangsklima beobachten. Raivavae, Rapa und Marotiri gehören bereits zum subtropischen Bereich. Die Jahreszeiten sind kaum ausgeprägt, und Temperaturen liegen im Tagesverlauf meist unter 30 °C. In südlicher gelegenen Inseln kann die Nächte gelegentlich unter 15 °C fallen. Beispiel: Auf Rapa betragen Jahresmittel um 20,7 °C bei rund 2.787 mm Niederschlag.

Die Zwischenstopps auf den Austral Inseln

Rapa (Rapa Iti) – die isolierte Naturinsel

Mitten im Pazifik liegt Rapa Iti, die südlichste und abgeschiedenste bewohnte Insel des Archipels. Diese Insel ist nur per Schiff erreichbar, was ihre Wildheit und Authentizität wahrt. Mit rund 500 Bewohnern spricht die Bevölkerung „Reo Rapa“, eine Sprache mit eigenem Klang. Dramatisch sind die Temperaturen: In der Trockenzeit fallen sie bis auf 8 °C, in Ausnahmefällen sogar 4 °C. Anders als im Rest Polynesiens gedeihen Apfelbäume, Birnen und Nektarinen – ein seltenes Bild in tropischen Regionen. Rapa besticht durch Fjorde, steile Küsten und zwölf Buchten – eine Insel, die besonders ruhig und geheimnisvoll wirkt.

Rurutu – Insel aus Basalt und Höhlen

Rurutu gilt als ein Hochatoll mit ungewöhnlichem Erscheinungsbild: Basalt- und Kalkklippen durchlöchert von Höhlen, im Innern Dschungel und an den Küsten wunderschöne Buchten. Archäologische Funde belegen eine Besiedlung seit etwa 900 n. Chr. Die Insel ist bekannt für ihre exzellente Flechtkunst – Hüte, Taschen und Körbe aus Pandanus werden hier traditionell gefertigt. Zwischen August und Oktober besteht die Chance, Buckelwale zu hören und zu sehen – ein spektakuläres Naturereignis.

Raivavae – Lagunenparadies mit Tiki‑Charme

Raivavae wird oft als das „Bora Bora der Austral Inseln“ bezeichnet. Die Insel besitzt eine große, smaragdgrüne Lagune, die von 28 Motus umgeben ist. Riesige Steintikis – darunter ein seltenes, lächelndes Exemplar – prägen das Landschaftsbild. Bei Rundtouren entdecken Sie Holzskulpturen, Marae-Ruinen und polynesische Kanus. Für Entdecker bieten sich Speedboat-Ausflüge zu Motus oder ein Grillfest am Strand an – eine wundervolle Kombination aus Natur und Kultur.

Tubuai – Handwerk und Lagunenvielfalt

Tubuai ist die größte und wirtschaftliche Insel des Archipels. Die Lagune ist nahezu doppelt so groß wie die Insel selbst – mit zahlreichen kleinen Motus zum Entdecken. Die Vegetation ist üppig, das Klima mild, ideal für landwirtschaftliche Nutzung. Historisch reizvoll: Die ersten europäischen Entdecker wie Cook und Wallis beschrieben die Insel als traumhaft schön. Die Ankerbedingungen waren jedoch schwierig, was Tubuai für große Schiffe weniger zugänglich machte.

Rimatara – Königreiche, Vogelwelten und Ruhe

Rimatara war lange Zeit schwer erreichbar. Ein schmaler Pass, kaum Ankerplätze und Isolation haben ihren Teil dazu beigetragen, dass die Insel relativ unberührt blieb. 1821 kamen Missionare, und später wurde Rimatara formal annektiert. Heute leben die Einwohner von Kopra, Flechtkunst und Fischerei. Besonders stolz ist man auf den Lori Kuhl, einen farbenprächtigen Papagei, der in Rimatara heimisch ist. Die Insel bewahrt alte Traditionen und ist ein ruhiger Ort der Begegnung und Erholung.

Warum gerade jetzt eine Kreuzfahrt zu den Austral Inseln?

  • Authentizität & Ruhe: Dank ihrer Abgeschiedenheit bleiben diese Inseln vom Massentourismus verschont.

  • Naturraum & Vielfalt: Eine Mischung aus Vulkanlandschaft, Höhlen, Lagunen und Fjorden – alles auf engem Raum.

  • Kulturelle Tiefe: Alte Tempel, traditionelle Handwerkskunst und Sprachen, die nur hier existieren.

  • Meeresleben & Wale: In der Walsaison begegnen Sie Buckelwalen in unmittelbarer Nähe an Küsten.

  • Exklusiver Komfort: Die Aranoa bietet eine intime Kombination aus Komfort und Erkundung, ideal für anspruchsvolle Reisende.

Fazit: Ein archaisches Paradies neu entdecken

Ihre Reise zu den Austral Inseln mit der Aranoa verbindet hohen Komfort mit intensiver Natur- und Kulturerfahrung. In jedem Inselstopp entdecken Sie geologische Vielfalt, subtropische Pflanzen, archaische Dörfer und herzliche Begegnungen. Für Sie bedeutet diese Route: eine Südsee‑Expedition, die tief wirkt – fernab von Mainstream und voll von Momenten, die unvergesslich bleiben.

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