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Es gibt Reisen, die besonders sind – und dann gibt es Expeditionen, die das Herz berühren. Meine Reise mit der HANSEATIC spirit im April 2024 führte mich durch die entlegensten Paradiese der Südsee. Gemeinsam mit meinem Mann entdeckte ich üppige Regenwälder, schneeweiße Strände, faszinierende Kulturen und eine spektakuläre Unterwasserwelt.
Unsere Reise beginnt auf Tahiti, der größten Insel Französisch-Polynesiens. Tahiti, die größte Insel Französisch-Polynesiens, ist das pulsierende Herz des Archipels und bildet das wirtschaftliche, kulturelle und politische Zentrum der Region. Mit einer Fläche von 1.045 km² beherbergt sie etwa 70 % der polynesischen Bevölkerung, die überwiegend in und um die Hauptstadt Papeete lebt. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und beeindruckt mit einer dramatischen Landschaft aus grünen Gebirgszügen, dichten Regenwäldern und einer atemberaubenden Küstenlinie. Der höchste Gipfel, Mont Orohena (2.241 m), thront majestätisch über der Insel und bietet eine spektakuläre Kulisse. Während die Westküste von ruhigen Lagunen und idyllischen Sandstränden geprägt ist, präsentiert sich die Ostküste mit schroffen Klippen, wilder Brandung und imposanten Wasserfällen von ihrer ursprünglichen Seite.
Papeete, die lebhafte Hauptstadt, liegt an der Nordwestküste und versprüht ein charmantes französisch-polynesisches Flair. Die Stadt ist bekannt für ihre bunten Märkte, eleganten Boutiquen und das geschäftige Treiben entlang der Uferpromenade. Der Marché de Papeete ist ein Highlight für Besucher, denn hier finden sich exotische Früchte, handgefertigter Schmuck, duftende Vanilleschoten und kunstvoll geflochtene Körbe. Abseits des Trubels locken kleine Cafés mit französischen Köstlichkeiten und frischen Meeresfrüchten. Trotz der modernen Infrastruktur und europäischen Einflüsse bewahrt Tahiti seine tief verwurzelten polynesischen Traditionen, die sich in Musik, Tanz und der warmherzigen Gastfreundschaft der Einheimischen widerspiegeln.
Nach einem langen Flug über Los Angelos landen wir frühmorgens in Papeete, der Hauptstadt des Archipels. Da es noch einige Stunden bis zur Einschiffung sind, gehört bei Hapag-Lloyd Cruises ein ein Tageszimmer im Hilton Hotel Tahiti zum Anreisepaket, um uns zu erfrischen, auszuruhen und ein ausgiebiges Frühstück zu genießen. Einige Gäste nehmen bereits ein erstes Bad im Hotelpool oder erkunden die Uferpromenade.
Als wir mittags im Hafen eintreffen, geht es endlich auf`s Schiff. Die HANSEATIC spirit ist mir und meinem Mann bereits von mehreren Reisen bekannt, sodass wir uns direkt heimisch fühlen und einigee bekannte Mitglieder der Crew wiedersehen. Die Kabinen sind noch nicht bezugsfertig, daher gönnen wir uns einen kleinen Snack auf der Außenterrasse des Lido-Restaurants auf Deck 5 und beobachten das geschäftige Treiben im Hafen. Wenig später beziehen wir unsere Suite und verstauen unsere Kleidung und das Equipment. Nach unserer Einschiffung und der obligatorischen Seenotrettungsübung legen wir am frühen Abend ab und lassen Tahiti hinter uns. Unsere Expedition beginnt. Die tropische Hitze, der Duft exotischer Blumen am Vormittag und das sanfte Meeresrauschen lassen uns langsam im Südsee-Modus ankommen.
Nach einer ruhigen Überfahrt erreichen wir Raiatea, die zweitgrößte Insel der Gesellschaftsinseln und eine der geschichtsträchtigsten Stätten Polynesiens. Ihr Name bedeutet übersetzt „ferner Himmel“ oder „Himmel mit sanftem Licht“ – eine poetische Beschreibung, die perfekt zur mystischen Atmosphäre der Insel passt. Historisch betrachtet gilt Raiatea als das spirituelle und kulturelle Zentrum Polynesiens. Hier befindet sich die bedeutende Marae Taputapuatea, eine heilige Stätte und UNESCO-Welterbe, die als Ursprung der polynesischen Besiedelung angesehen wird. Von diesem Ort aus stachen einst die ersten polynesischen Entdecker in See, um ferne Inseln wie Hawaii und Neuseeland zu besiedeln.
Die Insel beeindruckt mit einer üppigen tropischen Landschaft aus dichten Regenwäldern, tief eingeschnittenen Tälern und fruchtbaren Ebenen. Majestätisch ragt der höchste Berg, der Toomaru (1.032 m), über das grüne Inselinnere empor. Im Gegensatz zu vielen anderen polynesischen Inseln besitzt Raiatea keine klassischen Strände entlang ihrer Küste – doch dafür umgeben zahlreiche kleine Motu (Koralleninseln) das Atoll, die mit traumhaften Sandstränden und türkisfarbenem Wasser zum Baden und Entspannen einladen. Die Lagune um Raiatea ist ein Paradies für Segler und Taucher, denn sie gilt als eine der schönsten und unberührtesten der Südsee.
Trotz ihrer historischen Bedeutung ist Raiatea weniger touristisch als ihre berühmte Nachbarinsel Bora Bora, was ihr eine ruhige und authentische Atmosphäre verleiht. Besucher erleben hier eine Mischung aus faszinierender Geschichte, beeindruckender Natur und tief verwurzelten polynesischen Traditionen – ein echtes Juwel der Südsee.
Während Dennis sich auf ein Tauchabenteuer begibt, dass er in einem separaten Reisebericht noch ausführlich schildern wird – organisiert über den Hapag-Lloyd Cruises Travelconcierge – entscheide ich mich für eine Inselfahrt im offenen Truck, um die geschichtsträchtige Insel Raiatea besser kennenzulernen.
Unsere Tour startet in Uturoa, dem Hauptort der Insel, wo wir als wir von Bord gehen von unserem Guide mit einem kräftigen Blas ins Schneckenhorn begrüßt werden. Ein atemberaubender Klang.Dann dürfen wir in einem typisch polynesischen, offenen Truck Platz nehmen. Schon nach wenigen Minuten lassen wir das geschäftige Treiben der Stadt hinter uns und tauchen ein in eine Landschaft voller tropischer Wunder. Wir passieren kleine Dörfer, in denen sich das tägliche Leben gemächlich abspielt, sowie Vanille-Plantagen, deren süßlicher Duft in der warmen Luft liegt. Die Straße führt uns weiter durch üppige Mangrovenwälder und vorbei an tief eingeschnittenen Tälern, die von leuchtend grünen Farnen und blühenden Hibiskusbüschen gesäumt sind. Unser Guide, ein charismatischer Polynesier, erzählt mit Begeisterung von der Geschichte der Insel und ihrer bedeutenden Rolle in der Besiedlung des Pazifiks.
Schließlich erreichen wir den Marae Taputapuatea, den heiligsten Ort Polynesiens und ein UNESCO-Welterbe. Die weitläufige Stätte liegt direkt an der Küste und besteht aus mehreren steinernen Plattformen, auf denen einst bedeutende Rituale und politische Versammlungen abgehalten wurden. Unser Guide erklärt, dass dieser Ort als spirituelles Zentrum diente, von dem aus die polynesischen Seefahrer aufbrachen, um ferne Inseln wie Hawaii und Neuseeland zu besiedeln. Beim Betreten des Marae spürt man die kraftvolle Energie dieses Ortes – hier wurde Geschichte geschrieben. Einige Einheimische bringen noch heute Opfergaben aus Kokosnüssen und Blumen dar, um die Geister ihrer Ahnen zu ehren.
Unser Guide berichtet von den Priestern, die hier einst wirkten, und den Göttern Polynesiens, die in Stein gemeißelten Statuen und symbolischen Opferstätten verehrt wurden. Besonders wichtig war Oro, der Gott des Krieges und der Fruchtbarkeit, dessen Segen für eine erfolgreiche Seefahrt und eine reiche Ernte unerlässlich war. Die Rituale wurden von hochrangigen Priestern, den „Tahuas“, durchgeführt, die sich in langen Zeremonien mit den Göttern verbanden.
Ein zentrales Element dieser Rituale war das Kava-Trinken, eine Tradition, die bis heute auf vielen pazifischen Inseln gepflegt wird. Kava, eine betäubend wirkende Wurzel, wurde zerstoßen und in Wasser gelöst, um eine spirituelle Verbindung zu den Ahnen und Göttern herzustellen. Bei großen Versammlungen wurde das Getränk in rituellen Schalen herumgereicht, begleitet von Gesängen und rituellen Tänzen. Die Marae war auch ein Ort für politische Bündnisse und Initiationen, bei denen junge Männer in die Geheimnisse des Stammes eingeführt wurden.
Unser Guide zeigt uns einen großen, flachen Stein, auf dem einst Opfer dargebracht wurden. Während in alten Zeiten auch Menschenopfer nicht unüblich waren, wurden später nur noch Tiere oder symbolische Opfer wie Früchte und Blumen dargelegt.
Neben seiner fesselnden Erzählweise fällt unser Guide vor allem durch eines auf: Sein Körper ist nahezu vollständig mit kunstvollen polynesischen Tattoos bedeckt. Stolz erklärt er, dass Tätowierungen in Polynesien weit mehr als nur Körperkunst sind – sie sind eine Lebensgeschichte, in die Haut gemeißelt.
Jede Tätowierung hat eine tiefere Bedeutung. Die geschwungenen Muster symbolisieren Naturgewalten, Stammeszugehörigkeit und persönliche Errungenschaften. So steht ein stilisierter Ozean für die unendliche Weite des Pazifiks und die Verbundenheit mit den Ahnen, während Schildkröten für Weisheit und ein langes Leben stehen. Viele Polynesier tragen Tätowierungen als eine Art spirituellen Schutz – sie sollen Kraft verleihen und die Seele mit den Geistern der Vorfahren verbinden.
Die Technik des Tätowierens hat eine lange Tradition. Früher wurden die Muster mit scharfkantigen Knochen und einer speziellen Tinte aus Ruß in die Haut gestochen – ein schmerzhaftes, aber bedeutungsvolles Ritual, das oft tagelang dauerte. Heute werden moderne Techniken genutzt, doch die Bedeutung bleibt dieselbe.
Beeindruckt von den Erzählungen unseres Guides und tief berührt von der spirituellen Kraft dieses Ortes kehren wir langsam zum Truck zurück. Auf dem Weg bestaunen wir noch einmal die üppige Flora der Insel: Riesige Banyanbäume, deren Wurzeln sich wie Schlangen um Felsen winden, leuchtend pinke Bougainvillea, die die Straßenränder säumen, und eine schier endlose Vielfalt exotischer Blüten, die in der warmen Sonne duften. Ein unvergesslicher Ausflug, der mich tief in die faszinierende Kultur Polynesiens eintauchen ließ.
Nach unserer spanennden Zeit auf Raiatea beginnt am Nachmittag ein echtes Highlight: Driftschnorcheln im Riffkanal von Taha’a – eine aufregende und zugleich entspannte Art, die farbenfrohe Unterwasserwelt der Südsee zu erkunden.
Mit kleinen Motorbooten fahren wir entlang der Westküste Taha’as, wo sich ein schmaler Kanal zwischen dem Riff und einer kleinen vorgelagerten Insel, einem sogenannten Motu, erstreckt. Nach einem kurzen Spaziergang über den feinen Sand dieses unbewohnten Eilands erreichen wir die Einstiegsstelle in die Strömung. Der Moment der Spannung steigt – dann lassen wir uns ins Wasser gleiten, und die Strömung übernimmt.
Sanft, aber stetig trägt uns das Wasser über flache Korallenbänke, die in den unterschiedlichsten Farben schillern. Es fühlt sich an, als würde man schwerelos über ein tropisches Aquarium hinweggleiten. Wir sehen leuchtend blaue Doktorfische, schillernde Papageienfische, Clownfische, die sich in Anemonen verstecken, und kleine, flinke Gelbschwanz-Schnapper. Zwischendurch schweben größere Gruppen von Schmetterlingsfischen an uns vorbei, ihre gelb-schwarz-weiß gemusterten Körper wirken fast surreal in dem klaren Wasser.
An manchen Stellen verstärkt sich die Strömung leicht, was den Nervenkitzel erhöht, doch unser Guide begleitet uns und gibt uns Sicherheit. Mein Mann ist so begeistert von diesem Erlebnis, dass wir die Strecke gleich dreimal wiederholen. Kleine Riffhaie oder Meeresschildkröten bekommen wir zwar nicht zu Gesicht, aber die Farbenpracht der Korallen und die schiere Vielfalt an tropischen Fischen machen dies mehr als wett.
Die sanfte Drift trägt uns schließlich wieder zurück zum Ufer unseres Startpunkts, wo wir aus dem Wasser steigen, um tief durchzuatmen – glücklich und voller neuer Eindrücke.
Ein Motu ist eine kleine, flache Insel, die sich meist aus Korallensand und Trümmern von Riffen gebildet hat. Motus kommen vor allem in tropischen Atoll- und Lagunengebieten vor und sind typisch für Französisch-Polynesien. Während die Hauptinseln des Archipels vulkanischen Ursprungs sind und oft steil aus dem Meer aufragen, liegen die Motus meist nur wenige Meter über dem Meeresspiegel.
Diese kleinen Inseln sind häufig mit Palmen und dichter Vegetation bewachsen und dienen als natürliche Barrieren, die die Lagunen und Küsten vor hohen Wellen schützen. Viele Motus sind unbewohnt, aber einige werden von den Polynesiern als Anbauflächen für Kokospalmen und Vanille oder als Rückzugsorte genutzt.
Für Reisende sind sie echte Tropenparadiese – mit ihren feinen Sandstränden, dem warmen, türkisfarbenen Wasser und der üppigen Natur bieten sie die perfekte Kulisse für entspannte Tage in der Südsee.
Am nächsten Tag erreichen wir Bora Bora. Schon aus der Ferne wirkt Bora Bora wie das Sinnbild eines tropischen Paradieses: eine smaragdgrüne Lagune, umgeben von einem schützenden Korallenring, darüber erhebt sich majestätisch der Mount Otemanu (727 m), der erloschene Vulkan der Insel. Dieses Naturwunder, oft als die „Perle des Pazifiks“ bezeichnet, ist ein absolutes Highlight unserer Reise durch die Südsee.
Die Insel selbst ist 9 Kilometer lang und 5 Kilometer breit, mit einer 32 Kilometer langen Ringstraße, die die Küstenregion erschließt. Die wenigen Siedlungen liegen direkt an den Ufern der Lagune, während das dichte, tropische Inselinnere weitgehend unerschlossen bleibt. Hauptort und Anlaufstelle für Reisende ist Vaitape, wo sich kleine Boutiquen, Märkte und Cafés finden.
Die Lagune von Bora Bora zählt zu den spektakulärsten der Welt: türkisblaues, kristallklares Wasser, das sich je nach Sonnenstand in verschiedenen Blau- und Grüntönen spiegelt. Neben malerischen Motus, die mit weißen Sandstränden und Kokospalmen gesäumt sind, bietet die Unterwasserwelt eine unglaubliche Vielfalt. In den seichten Korallengärten tummeln sich bunte Rifffische, Rochen und harmlose Riffhaie, während die Rochenstraße in der Lagune als einer der besten Orte gilt, um diesen anmutigen Meeresbewohnern aus nächster Nähe zu begegnen.
Für Abenteurer gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Insel aus verschiedenen Perspektiven zu erleben. Von Schnorchel- und Tauchausflügen über Jeep-Safaris ins wilde Inselinnere bis hin zu Hubschrauberrundflügen, die einen atemberaubenden Blick auf die Lagune und den Krater des alten Vulkans ermöglichen. Der berühmte Matira Beach, ein drei Kilometer langer weißer Sandstrand, gilt als einer der schönsten der Südsee und lädt zum Entspannen und Schwimmen ein.
Bora Bora ist ein wahrgewordener Traum – ein Ort, der durch seine natürliche Schönheit, seine ruhige Atmosphäre und seine faszinierende Unterwasserwelt zu den begehrtesten Reisezielen der Welt zählt.
Während Dennis sich auf ein weiteres Tauchabenteuer begibt, entscheide ich mich für einen Tagesausflug in der traumhaften Lagune von Bora Bora. Schon beim Ablegen unseres traditionellen Auslegerbootes bin ich überwältigt von den unwirklich schimmernden Blautönen des Wassers, die in der Sonne fast surreal wirken.
Unsere erste Station führt uns zu einer Schnorchelstelle, wo die Crew uns mit Ausrüstung versorgt und uns hilfreiche Tipps gibt. Über eine Leiter steigen wir direkt vom Boot ins Wasser und tauchen ein in eine faszinierende Unterwasserwelt. Die Korallenbänke sind lebendig und bunt – umgeben von Schwärmen tropischer Fische, die neugierig um uns herumschwimmen. Ich entdecke Papageienfische, Doktorfische und einen majestätischen Napoleonsfisch, der gemächlich durch das klare Wasser gleitet.
Das nächste Highlight lässt nicht lange auf sich warten: Stachelrochen! An einem flachen Sandboden inmitten der Lagune gleiten diese anmutigen Tiere fast schwerelos durch das Wasser. Die Rochen sind überraschend zutraulich – sie kommen so nah, dass sie uns regelrecht auf den Arm kriechen. Ihre samtige, glatte Haut fühlt sich überraschend weich an, während sie sich neugierig an uns heranschmiegen. Unser Guide, der die Tiere bestens kennt, lässt sich sogar von einem Rochen auf die Wange küssen – eine Geste, die uns alle zum Staunen bringt.
Doch nicht nur die Rochen ziehen unsere Aufmerksamkeit auf sich – mehrere Schwarzspitzenriffhaie gleiten elegant durch das seichte Wasser um uns herum. Sie halten zwar respektvollen Abstand, aber ihre Anwesenheit sorgt dennoch für einen kleinen Adrenalinschub. Die Crew beruhigt uns jedoch sofort: Diese Haie sind scheu und harmlos – an Menschen nicht interessiert und einfach nur neugierige Begleiter in ihrem natürlichen Lebensraum.
Nach all den Erlebnissen auf und unter Wasser bringt uns unser Boot weiter zu einem kleinen Motu, einer der typisch polynesischen Inselchen, die Bora Bora umgeben. Hier erwartet uns ein traditionelles Mittagessen, das auf heißen Steinen gegart und auf Bananenblättern als Telelr serviert wird. Frischer Fisch, exotische Früchte und natürlich der berühmte Poisson Cru, roher Fisch in Kokosmilch und Limettensaft mariniert, machen das Essen zu einem Fest für die Sinne.
Während wir uns am weißen Sandstrand entspannen, bieten die Einheimischen eine kleine Vorführung der Bananenblattflechtkunst an. Ich lasse mir erklären, wie man aus den Blättern kunstvolle Hüte, Körbe und Schmuck fertigt, und probiere mich selbst an einer handgeflochtenen Krone. Die Geduld und Geschicklichkeit, die es dafür braucht, sind beeindruckend, und mein Ergebnis ist weit entfernt von den perfekten Flechtwerken der Polynesier – aber es ist eine wunderschöne Erinnerung an diesen Tag.
Schließlich kehren wir mit dem Boot zurück, noch einmal vorbei an den majestätischen Silhouetten des Mount Otemanu und Pahia, die die Insel überragen. Ich bin erfüllt von einem Gefühl der Zufriedenheit – dieser Tag in der Lagune von Bora Bora war ein unvergessliches Erlebnis, voller Naturwunder, faszinierender Begegnungen und polynesischer Herzlichkeit.
Der Rundstechrochen (Himantura fai) ist die Art, die uns an diesem Tag in der Lagune von Bora Bora besonders nah kommt. Mit seinem glatten, bräunlichen Körper und einer Spannweite von bis zu 1,5 Metern gleitet er majestätisch durch das seichte Wasser. Diese faszinierenden Tiere sind für ihre ruhige Art bekannt und haben sich in den Gewässern von Französisch-Polynesien an die Nähe von Menschen gewöhnt. Trotz ihres Stachels am Schwanz, der in der Natur zur Verteidigung dient, zeigen sie keinerlei aggressives Verhalten. Sie gleiten sanft über den sandigen Meeresboden, schwimmen neugierig um uns herum – und einer kriecht mir fast auf den Arm! Unser Guide scheint die Rochen besonders gut zu kennen, denn ein Exemplar nähert sich ihm so vertraut, dass es ihm sogar einen Kuss auf die Wange gibt – eine einmalige Szene, die uns alle staunen lässt.
Der Schwarzspitzenriffhai (Carcharhinus melanopterus) ist eine der häufigsten Haiarten in den Lagunen des Pazifiks. Mit einer Länge von durchschnittlich 1,60 Metern zählt er zu den kleineren Haien und ist leicht an den markanten schwarzen Spitzen seiner Rücken- und Brustflossen zu erkennen. Diese Haie bevorzugen flache Korallenriffe und Lagunen, wo sie sich vorwiegend von Fischen, Krebstieren und Kopffüßern ernähren. Obwohl sie mit ihrer eleganten, schnellen Schwimmweise beeindruckend wirken, sind sie für Menschen vollkommen ungefährlich und ziehen sich meist zurück, sobald sie sich gestört fühlen. Aufgrund ihrer territorialen Natur bleiben sie oft in denselben Riffbereichen und sind daher besonders gut zu beobachten. Schwarzspitzenriffhaie spielen eine wichtige Rolle im marinen Ökosystem, indem sie das Gleichgewicht der Fischpopulationen regulieren und zur Gesundheit der Korallenriffe beitragen.
Wie es auf unserer Südsee-Expedition mit Hapag-Lloyd Cruises weiterging lesen Sie in Teil 2 des Reiseberichts.
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